Passwortverräter
Gestern lief zum ersten Mal der neue Tatort aus Dortmund. Nun ja, ein wenig viel Klischees für 90 Minuten, aber gut. Dortmund ist das Stichwort – nicht alles, was von dort kommt, ist unlustig. Im Gegenteil – scheinbar sitzen dort in der Staatsanwaltschaft Personen mit einem ordentlichen Sinn für Humor. Vor einigen Wochen bekam ich in einem größeren Verfahren die Ermittlungsakten in elektronischer Form zugesandt. Läuft dann so, dass in einem Brief die CDs/DVDs mit dem Aktenbestandteil und in einem seperaten Brief ein Passwort zum Öffnen der Dateien kommen. Als ich den Brief mit dem Passwort bekam, musste ich mehrfach hinsehen, um zu realisieren, was ich dort las. Entweder, die Passworterfinder auf der Geschäftsstelle der Dortmunder Staatsanwaltschaft kennen meine Affinität zum großartigsten Fußballverein der Welt. Oder sie sind dem heimischen Fußballverein nicht besonders gut gesonnen. Oder beides. Jedenfalls -und jetzt begehe ich Passwortverrat- sollte ich die Dateien mit der Passphrase “DRAXLER31″ öffnen. Für die, die damit nichts anfangen können. Vor diesem mich sehr amüsierenden Erfindergeist ziehe ich mal sämtliche imaginären Hüte.
Andreas:
September 24th, 2012 at 08:23
Haetten beim Passwort Grosskreutz die Finger gestreikt ?
Kata:
September 24th, 2012 at 09:32
“IM Schalke” bei der Dortmunder Staatsanwaltschaft?
RA Munzinger:
September 24th, 2012 at 16:22
Ach Gottchen ja, ob Dortmund oder Schalke, Hauptsache Niedersachsen…
Stadioncheck:
September 24th, 2012 at 19:19
So ein Zufall, so heißt mein W-Lan auch… ;)
Thomas Wings:
September 27th, 2012 at 09:09
@Andreas: Das wäre Behinderung der Verteidigung gewesen. Revisionsgrund!